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Neueste Veröffentlichung



Ab sofort im deutschsprachigen Buchhandel, auch in Österreich und in der Schweiz sowie in vielen
Online-Buchhandlungen erhältlich - PB, 176 Seiten, davon 2 Farbseiten, € 14,95.



Titel: Absender: 3. Palme links, Paradies

Was treibt eine Single-Frau, 46, aus Berlin dazu, ihr Ränzlein zu schnüren und auf die Kanarische Insel
La Palma zu ziehen?
Wie lebt und arbeitet frau im Paradies, dort wo andere Leute Urlaub machen?
Die Antwort ist dieses Buch. Überraschende Einblicke in Ansichten und Einsichten einer „Aussteigerin“ -
erzählt mit einem Augenzwinkern.



Das Buch ...


… schildert die Erlebnisse und Erfahrungen der Autorin ab Januar 1998 als deutsche Residentin auf der kanarischen Insel La Palma. Ende des Jahres 1997 macht sie sich mit dem Auto auf den Weg nach Cadiz in Südspanien.
Von dort geht es weiter mit der Fähre über Teneriffa nach La Palma. Zunächst arbeitet sie ein halbes Jahr bei einer Autovermietung im Touristikbereich.
In dieser Zeit formt sich die Idee, als Selbständige in einer touristischen Zone mit Hotels und Apartments, aber auch einheimischen Anwohnern, eine deutsche Bäckerei mit Café zu eröffnen.
Diese führt sie mit Erfolg, aber auch unter Entbehrungen, sieben Jahre lang. „Selbst und ständig“ – den Sinn dieses Spruches bekommt sie tagtäglich zu spüren. Ihr soziales Leben spielt sich hauptsächlich im Laden ab.

Ingrid

Doch es gibt auch ein Leben neben und nach der „Backería“, so der Name des Geschäftes, und so entschließt sie sich 2005 mit einem weinenden und einem lachenden Auge, es zu verkaufen, um ihr Leben wieder einmal, wie so oft schon, neu zu erfinden und sich vor allem ihrer ungestillten Leidenschaft, dem Schreiben, zu widmen.
Während der ganzen Zeit bis heute verschickt sie ihren „La-Palma-Express“, einen Daseinsbericht an Verwandte, Freunde und Bekannte.
Nach dem Motto „Man nehme“ die La-Palma-Expresse, Rückblicke hinter die Kuchentheke, Briefe, Gedichte, Fotos und einzelne Rezepte der beliebtesten Backwaren der Backeria, schlage, rühre, knete und backe, was die Schüsseln hergeben; und heraus kommt: „Absender: 3.Palme links, Paradies“.

Viel Vergnügen!




  Die Autorin


… lebt seit über zehn Jahren auf La Palma.
Sie stammt aus Berlin, wo sie zunächst als Stenokontoristin und später als staatlich anerkannte Erzieherin in heilpädagogischen Heimen und Kindertagesstätten arbeitete.
Nach Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg studierte sie Germanistik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften und arbeitete als Regieassistentin, Script/Continuity und Ton- und Lichttechnikerin bei verschiedenen Theater-, Film- und Fernsehproduktionen. Sie schrieb Drehbücher für Film und Fernsehen, Filmkritiken und Gedichte.
Ingrid Trölsch hat eine Tochter und einen Enkelsohn in Berlin.




Lesungen auf La Palma



Termine werden demnächst bekannt gegeben





Die Leseprobe



Vorwort



„Auf La Palma kann man ein kleines Vermögen machen – wenn man mit einem großen kommt“...
... sagt man sich unter palmerischen Residenten, wovon die größte Fraktion von den „Alemanes“, den hier fest lebenden Deutschen gestellt wird. Zehn Prozent von den rund 80.000 Einwohnern sind Einwanderer aus Europa. Politisch gesehen, ja, gehören wir auch dazu, doch das Inselleben folgt seinen eigenen Gesetzen, die von der fremdartigen Mentalität, entscheidend geprägt durch mittel- und südamerikanische und auch afrikanische Einflüsse, bestimmt sind. Und die Entfernung von der Afrika am nächsten gelegenen Kanarischen Insel Fuerteventura nach Marokko ist nur ein Katzensprung. Will man dagegen zum spanischen Mutterland, ist man mit der Fähre drei Tage unterwegs. Flamenco und Mantilla sind hier eher exotische Elemente; Salsa, Merengue und die Cumbia werden dagegen auf jeder Fiesta mit der typischen palmerischen Begeisterung getanzt.
Überhaupt: Mit Ausnahme der Fußballclubs hat der Palmero mit dem „godo“ (Goten), dem Festlandspanier, nicht viel am Hut. Der rangiert in der Beliebtheitsskala noch hinter dem „guiri“, dem Ausländer. Deshalb werden Mitbürgern von der „Peninsula“, dem spanischen Festland, die sich auf La Palma zum Leben und Arbeiten niederlassen wollen, bei ihren Vorhaben mitunter sogar größere Knüppel zwischen die Beine geworfen als beispielsweise mir als Ausländerin. Das erfuhr ich aber erst viel später ...

In den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts entdeckten die ersten Deutschen die Insel. Einige wenige zu Reisezwecken, andere – ganz Conquistadoren-like – rissen sich „für´n Appel und´n Ei“ Land mit alten Bauernhäusern (= fincas) unter den Nagel, renovierten billig, um das ganze dann mit enormen Gewinnen an sonnenhungrige Urlauber und Aussteiger zu verschachern. Auf diese „Zwischenhändler“ traf der Eingangssatz eher im umgekehrten Sinn zu. Doch alle waren glücklich, denn nicht nur der ehemalige Landbesitzer machte bei der Transaktion einen guten Schnitt, auch die an deutsche Preise gewöhnten Käufer erhaschten damals so manches Schnäppchen. La Palma im Pionier- und Go(e)ldrausch.
Doch diese Zeiten sind Vergangenheit, und einige von den Geldschürfern, denen ich schon in den frühen Achtzigern hier begegnet bin, sind trotz ihrer monetären Gewinne auf Dauer nicht glücklich geworden. Und das liegt oft an der mangelnden Akzeptanz von Andersartigkeit und der Glorifizierung der eigenen Lebensweise.
Europäer, die hier einsteigen, sind als Grenzgänger zwischen den Kulturen unterwegs. Leben und Arbeiten auf La Palma heißt wie überall auf der Welt „Alltag“ – aber palmerischer Alltag. Wer damit nicht klar kommt, auch weil er meint, in paradiesischer Umgebung ginge alles mehr oder weniger von allein – und das sind einige - macht bald wieder die „große Fliege“, um etliche Enttäuschungen reicher und viele Moneten ärmer, die er blauäugig schon investiert hatte.
Doch auch hier gilt: Ohne Fleiß kein Preis. Denn sogar im Paradies werden die Kartoffeln mit Wasser gekocht und kleine Brötchen gebacken, wie wir noch erfahren werden. Doch birgt es auch schier unerschöpfliche Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung – in jede nur denkbare Richtung. Wer bleibt, kommt auf Dauer nicht an sich vorbei. Und das ist „muy, muy duro“ (sehr hart). Auch ich hatte und habe immer noch so manches Mal daran zu knabbern.


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Cover

Im Paradies

Willst Du Gelassenheit erlernen
Musst Du nach La Palma gehen
Unter hunderttausend Sternen
Auf diesem Eiland wunderschön
Ticken die Uhren so ganz anders
Hier ist alles ganz besonders
Nur nicht so, wie Du es willst.

Die Freunde sagen, Du hast ein Leben
Immer nur Palmen, Sonne, Meer und Strand
Da könnte ich glatt vor Neid erbeben
Und siesta machen – stundenlang
Du machst doch Urlaub ohne Ende
Bist doch auf Erden schon im Paradies
Doch glaubt es mir, es gibt Momente
Da ist das Leben nicht so süß

Denn die Uhrenticken anders
Hier ist alles ganz besonders
Nur nicht so wie Du es willst.

Fortsetzung folgt weiter hinten ...



Als ich 1997 von Berlin auf die Insel zog, war sie der Welt da draußen schon etwas näher gerückt. Es gab Direktflüge und Tourismus aus Europa. Der Fortschritt mit Internet und Satellitenfernsehen hielt seinen Einzug, das Straßennetz wurde überholt und weiter ausgebaut, aber auch die Preise zogen an. Und seit Einführung der neuen Währung fühlen auch „wir“ Palmeros uns vom Untier „Teuro“ mit Haut und Haaren verschlungen.

Was veranlasst nun eine allein stehende Frau in den Vierzigern, ihr Ränzlein zu schnüren und zu neuen Ufern aufzubrechen?
Nähere Details erfahren wir auf den nächsten 167 Seiten. Aber vor allem ist es mein unruhiger Geist, der mich in meinem Leben immer wieder zu neuen Erfahrungen und Experimenten getrieben hat. Und da ich mich im Oktober anno 80 sofort – nicht gleich in den ersten Sekunden, aber in den ersten Stunden - in dieses Eiland verliebte und von da an La Palma immer ein wichtiger Teil in meinem Leben war und ich sowieso die zehnmonatige Winterzeit in Deutschland soooo satt hatte ... was lag da näher als ein kleiner Umzug in wärmere Gefilde?
Also schulterte ich denn meinen Sparstrumpf, weil ein Vermögen mir bisher in meinem Leben versagt geblieben war, und machte mich frohgemut und voller Tatendrang auf den Weg.

Bitte mir zu folgen ...




1.Kapitel





"... der letzte Vorhang hinter insgesamt eintausendvierhundertundeinundzwanzig Vorstellungen des Stückes "Backería" ist gefallen, der allerletzte Applaus verklingt allmählich in den hintersten Reihen des "Theaters" und die Protagonistin bedankt sich mit einer tiefen Verbeugung für die Treue ihres geschätzten Publikums ..."

Ich hatte eine Backería westlich von Afrika ...

Man nehme:

Zu gleichen Teilen:
- eine gehörige Portion Tollkühnheit,
Abenteuerlust
Pioniergeist
- kiloweise Naivität und Blauäugigkeit
- eine Messerspitze Know-how und
tonnenweise Selbstvertrauen

Dieses Rezept verrate ich aber nur denjenigen, die sich wie ich kopfüber in das Unternehmen „Selbständigkeit im Ausland“ stürzen wollen. Unsicheren Gemütern sei hiermit – wirklich wohlwollend – von diesen Berg- und Talfahrten der Gefühle, Leidenschaft und unbändiger Freude, tiefster Depression und Hilflosigkeit gegenüber der einheimischen Mentalität, aber auch Zufriedenheit und stilles Frohlocken über das Gelingen der zur Realität gewordenen Idee. Denn letzten Endes wendet sich das Allermeiste zum Guten des hibbeligen und dem Perfektionismus huldigenden Deutschen. Denn was einem einerseits so manches Mal die Haare zu Berge stehen lässt vor schierer Ungeduld, hat für mich im Laufe meines Daseins auf der Insel einen unwiderstehlichen Charme bekommen. - "No pasa nada – es passiert nichts", ist ein geflügeltes Wort der Palmeros, das ausdrücken soll, dass alles gut wird und hier niemandem der Kopf abgerissen wird, wenn er mal einen Fehler macht. Es gibt viele Beispiele dafür, wie auf La Palma Toleranz gelebt wird. Und so manches Mal, wenn mich wieder einmal die totale Verzweiflung überkommen wollte, regelten sich die Dinge auf wundersame Weise quasi von selbst. Abwarten, tief Luft holen und sich erst mal einen Cortado gönnen, heißt für mich die Zauberformel.

Also? Noch Lust oder welche bekommen??? Dann kann ich nur Gelassenheit pur, sozusagen die personifizierte Gleichmütigkeit gegenüber allen orkanartigen Stürmen wünschen, die zukünftig auf Euch zukommen werden. - Ja ja, wenn man immer schon vorher genau wüsste, was das Leben noch so zu bieten hat.

Ich hoffe, mit diesen Eingangszeilen für viele das Schlimmste abgewendet zu haben. Diese können sich nun lässig in ihrem Sessel zurücklehnen, in dem Bewusstsein, solche Verrücktheiten doch lieber anderen zu überlassen. Denen kann ich nur zu dieser äußerst vernünftigen Entscheidung von Herzen gratulieren. Jene müssen jetzt auch nicht weiterlesen, es sei denn, sie wollten trotzdem aus der sicheren Sofa-Perspektive im Geiste dem Abenteuer folgen ...

Heute habe ich das alles hinter mir. Heute lehne ich mich genau wie Ihr bequem zurück und wende mich nunmehr meinem kleinen Refugium zu, um es nach sieben Jahren der Entbehrungen in meiner Bäckerei mit Café so aus vollem Herzen zu genießen. Die Freiheit, morgens aufzustehen, wann ich es will, zu tun, wonach mir gerade der Sinn steht oder auch, es zu lassen, und nur in die Gegend zu gucken. Und davon gibt es hier eine ganze Menge, soviel Gegend, in die es sich zu schauen lohnt, die ich streckenweise am Morgen nur im Dunklen verlassen habe, um sie am Abend in dem gleichen Tageszustand wieder zu betreten. Und am freien Tag wurde dann das Gröbste zu Hause gerichtet, Papierchen sortiert und für den Steuerberater säuberlich geordnet: alquiler, teléfono, compras etc. – der gute Mann wollte ja schließlich auch vom Kuchen was haben. Natürlich nur das, was man ohne großen körperlichen Einsatz vom Bürosessel aus regeln kann. Die Hetzerei von früh bis spät, die 16-Stunden-Tage waren dann eher mein Part des grausamen Spiels.

Aber ich greife vor, möchte nicht auch dem letzten, der noch bis zu diesem Punkt meiner Schilderung des überwältigenden Lebens einer „Aussteigerin“ durchgehalten hat, das bisschen verbliebenen Enthusiasmus rauben, den er dringend benötigt, um selbst den Schritt ins ausländische Leben und Arbeiten zu wagen und sich damit um eine schier unerschöpfliche und mit nichts zu vergleichende Lebenserfahrung zu bereichern. Und dazu noch ein Tipp: Eine immer wiederkehrende Frage meiner Kunden war, wie ich eigentlich den Mut zu dem Wagnis aufgebracht hätte: Ich habe irgendwann aufgehört zu überlegen, mir das Hirn zu zermartern, hin- und herzurechnen, mir schlaflose Nächte zu bereiten, und einfach angefangen, die Ärmel hochzukrempeln und zu machen.
Also: Glückauf und "Bangemachen güldet nich", wie wir Berliner sagen.




Backstage Backería - ein Blick hinter die Kuchentheke



Bocadillo – der palmerische Mega-Wopper



Auch in einem Etablissement wie dem meinen, einer deutschen Bäckerei mit Café, durfte die bei den Spaniern vom normalen Tagesablauf nicht wegzudenkende, Maulsperre (laut Lexikon: boca = Mund oder Tiermaul) verursachende Spezialität nicht fehlen. Speziell sind sie schon, denn mit deutschen belegten Brötchen nicht im Mindesten zu vergleichen. Ein überdimensionales, fast schon als kleines Weißbrot geratenes "pan" wird nicht nur mit Schinken, Käse, Salami oder dergleichen normalen Belegbarkeiten bestückt, sondern auch gegrilltes Fleisch oder ein Stück "tortilla española" zwischen Ober- und Unterteil geklemmt. Das ganze noch "con vegetal", nämlich mit Salatblatt, Tomate, Gurke und Zwiebeln getopt, kann sich dimensional mit jedem Mega-Wopper messen.
Zum Verzehr dieses Monstrums muss man dann, will man es tatsächlich auch seiner Bestimmung zuführen, mindestens vier Hände zum Einsatz bringen. Zwei eigene, um das Biest einigermaßen bis zum weit aufgerissenen Mund (die Bezeichnung "Maul" wäre in dem Zusammenhang realistischer) zu bändigen, eine vom Nachbar, der sich als Nachstopfer angeboten hat, und eine weitere, die mit einer Serviette die vom Kinn reichlich tropfende Mayonnaise auffängt, die ein unbedingtes "Muss" in der Bocadillo-Spazialitätenküche ist.
Ohne diese Unterstützung sollte man lieber auf die Bestellung eines Bocadillos verzichten, denn ich kenne Leute, die sich anschließend eine neue Hose kaufen mussten, weil die chemische Reinigung sich außer Stande gesehen hat, die Mayoflecken zu entfernen. Dafür hätten sie ebenso gut in jedes teure Gourmet-Restaurant gehen können, wo man ganz ohne großen Kraftaufwand zivilisiert mit Messer und Gabel speist. Meine nach deutschen Maßstäben hergestellten Weiß- oder Vollkornbrötchen waren für abenteuerlustige Esser eher etwas langweilig und ohne große Gefahren für die eigene und die nachbarliche Kleidung zu bewältigen. Außer im Sommer, wenn die peninsularen Touristen die Insel für ihre urlaubsmäßigen Bedürfnisse zurückerobern. Dann gab es auch bei mir tortilla-española-bocadillos. Der Serviettenverbrauch stieg dann immer um das Drei- bis Vierfache, das Besteck wurde manches Mal knapp, denn der Spanier rückt dem "gigante" auch schon mal mit Messer und Gabel zu Leibe, was oft nicht ohne Folgen für die Nachbartische bleibt, und Mayo und Ketchup wurde gleich kübelweise von mir geordert.
Doch, was soll's, die Hauptsache für eine Gastgeberin ist doch, die Gäste sind glücklich und zeigen dies am allerbesten, indem sie am nächsten Tag wieder ein ungeordnetes krümel- und mayomässiges Schlachtfeld hinterlassen. Im Sommer sieht frau wenigstens, dass wer da gewesen ist, weithin sichtbar für die Zauderer, die sich vielleicht noch nicht getraut hatten, die "Extranjera" (Ausländerin) in ihrer deutschen Bäckerei zu besuchen.
Wie diszipliniert und ordentlich sind dagegen die Deutschen, die oft fast gar keine Spuren hinterlassen, sondern die Tische abräumen und auch noch abwischen. Sogar das Angebot abzuwaschen wurde mir gemacht. Aber das war mir dann doch echt ein klein bisschen peinlich. Obwohl, wenn ich heute so darüber nachdenke ...

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Gecko
 

© Ingrid Trölsch 2008